Ein Zeichen setzen
Ein Zeichen der Erinnerung zu setzen, heisst, sich mit der Geschichte unseres Landes, unseres Kantons, unserer Gemeinde, unserer Institution oder unserer eigenen Lebenserfahrung auseinanderzusetzen. Darauf bauen die Zeichen der Erinnerung im Kanton Zürich auf.
Jede/r kann Vorschläge einreichen. Es spielt keine Rolle, ob es die Geschichte einer Person oder einer Institution ist. Zeichen können jedoch nur in Zürcher Gemeinden gesetzt werden, die am Projekt offiziell teilnehmen.
Erinnerungspunkt vorschlagenReichen Sie bitte eine Bewerbung auf dem vorgefertigten Formular ein. Bitte beachten Sie, dass nicht alle Gemeinden gleichzeitig ins Projekt integriert werden können. Aus diesem Grund gibt es eine Warteliste.
Gemeinde anmeldenJa. Der Erinnerungspunkt muss sich im Kanton Zürich befinden. Biografien können nur für Personen erfasst werden, die von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen betroffen waren, vor über 100 Jahren geboren wurden oder nachweislich vor über 10 Jahren verstorben sind.
Bei den Institutionen, die einen Bezug zum Thema haben, gibt es keine Einschränkungen, ausser, dass sie sich im Kanton Zürich befinden müssen.
Es gibt zwei Möglichkeiten, ein Zeichen zu setzen. Die erste ist eine klassische Plakette aus Aluminium, die an einem öffentlichen Ort gut sichtbar angebracht wird. Sie entspricht der Silhouette des Kopfes einer betroffenen Person und hat damit eine einzigartige Form. Die Plakette kann auf einer ebenen Fläche, zum Beispiel an einer Hauswand,oder an einem Pfosten montiert werden. Sie hat eine Höhe von 20 Zentimetern. Auf der Plakette steht ein kurzer Text . Zudem bietet die Plakette einen Link (QR-Code) zum Erinnerungspfad im Internet.
Die zweite Möglichkeit ist die Platzierung eines interaktiven Elements auf einer Webseite. Auch dieser Link führt auf den Erinnerungspfad. Es können auch beide Optionen genutzt werden.
Wir sammeln Vorschläge für die Errichtung neuer Erinnerungspunkte. In teilnehmenden Gemeinden können Zeichen recht kurzfristig gesetzt werden. Bei Gemeinden, die bisher noch nicht am Erinnerungsprojekt teilnehmen, muss die Gemeinde zunächst aktiv werden. Siehe "Wie kann sich eine Gemeinde beteiligen?"
Das Projekt befindet sich in einer frühen Phase. Individuelle Vorschläge und können einzeln geprüft werden.
Nach der Registrierung wird die Gemeinde kontaktiert, und das weitere Vorgehen wird besprochen. Für Recherchen brauchen die Verantwortlichen Zugang zu den Beständen des Gemeindearchivs. In der Regel genügen ein bis zwei Besuche im Archiv, je nach gewählten Biografien können aber zusätzliche Abklärungen zu Lebensdaten oder Nachkommen nötig sein. Eigene Forschung ist nicht verlangt, wird jedoch sehr begrüsst.
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