Angebote für Betroffene und Interessierte

Hier finden Sie Anlaufstellen, Unterstützung und Lernangebote sowie weiterführende Informationen zur Geschichte der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen im Kanton Zürich.

Anlaufstellen im Kanton Zürich

Unterstützung für Betroffene bietet die Opferberatung Zürich. Das Staatsarchiv des Kantons Zürich gewährt Zugang zu Akten über die eigene Person und ermöglicht auch allgemeine Einblicke in historische Akten und Dokumente zur Geschichte des Kantons Zürich.

Opferberatung Zürich

Fachstelle der Stiftung Opferhilfe

Gartenhofstrasse 17, 8004 Zürich

Telefon: Telefon: +41 44 299 40 50

opferberatung@obzh.ch

www.obzh.ch

Staatsarchiv des Kantons Zürich

Winterthurerstrasse 170, 8057 Zürich

Telefon: Telefon: +41 43 258 50 00

staatsarchivzh@ji.zh.ch

www.staatsarchiv.zh.ch

Lern-App «Fürsorge und Zwang»

Die webbasierte App vermittelt die Geschichte der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen anhand persönlicher Videoporträts, Quellenarbeit und Reflexionsaufgaben – dreisprachig und begleitet von Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufen I und II. Einsatzmöglichkeiten in den Bildungsfeldern Geschichte, Politische Bildung, Ethik, Sozialkunde und Deutsch. Entwickelt im Auftrag des Bundesamts für Justiz.

Zur App

Onlineplattform «Gesichter der Erinnerung»

Das multimediale Geschichtsvermittlungsprojekt dokumentiert die Geschichte der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen in der Schweiz – mit Fokus auf die persönlichen Erfahrungen von Betroffenen. 32 Menschen berichten über ihr Leben, die Folgen des Unrechts und ihren Umgang damit. Historiker*innen, Filmschaffende und Fachleute haben gemeinsam mit Betroffenen diese Plattform entwickelt.

Zur Plattform

Wanderausstellung «VERSORGT. VERDINGT. VERGESSEN?»

Ende Oktober 2025 hat die nationale Wanderausstellung «VERSORGT. VERDINGT. VERGESSEN?» gestartet. Sie beleuchtet die Schweizer Geschichte der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen und ihrer Aufarbeitung und trägt sie in alle Landesregionen.

Zur Ausstellung

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