Zeichen der Erinnerung
im Kanton ZürichDiese Zeichen erinnern an das Leid, das Menschen im Namen staatlicher Fürsorge ertragen mussten – damit dieses Unrecht nicht wieder in Vergessenheit gerät.
Mehr lesenDiese Zeichen erinnern an das Leid, das Menschen im Namen staatlicher Fürsorge ertragen mussten – damit dieses Unrecht nicht wieder in Vergessenheit gerät.
Mehr lesenEigene Alters- oder Bürgerasyle wurden oft nicht nur errichtet, um Bürgerinnen und Bürger zu helfen, sondern auch um Kosten zu sparen.
Mehr lesenArm trotz Arbeit. Dies betraf auch die Familie Schiesser, die hier im Schooren lebte und deren Vater in der hiesigen Gerberei arbeitete. Das Waisenamt Stäfa nahm ihr die Kinder weg.
Mehr lesenEr war arbeitslos, verschuldet und aus Sicht der Behörden in Stäfa verwahrlost. Deshalb wurde Heinrich Merki in eine Zwangsarbeitsanstalt eingewiesen.
Mehr lesenDie Heil- und Pflegeanstalt Rheinau war eine der grössten psychiatrischen Einrichtungen in der Schweiz. In ihrer Geschichte zeigt sich die wachsende Macht psychiatrischer Expertise in der staatlichen Fürsorge.
Mehr lesenNach der Scheidung der Eltern wurde der jüngste Sohn versorgt. Seine Auflehnung führte zu Einweisungen in immer strenger geführte Heime, bis er schliesslich in der Arbeitserziehungsanstalt untergebracht wurde.
Mehr lesenSusanne Weibel liess sich freiwillig bevormunden. Als sie diesen Entscheid rückgängig machen wollte, wurde ihr Antrag abgelehnt.
Mehr lesenAlbert Spiess aus Wald war einer von ihnen. Mit präventiven Versorgungen in Erziehungsheime disziplinierten Behörden junge Menschen, denen ein «Lotterleben» nachgesagt wurde.
Mehr lesenNachdem die Armenbehörde die Familie Schmid aufgelöst hatte, beging die Mutter Selbstmord und die Kinder wurden fremdplatziert. Der Vater kämpfte von da an gegen die Behörden.
Mehr lesen«Prachtsbürger» nannte ihn das Waisenamt ironisch. 1957 wird ein junger Mann nach Wettswil heimgeschafft. Für die kleine Gemeinde, mit der er nur auf dem Papier verbunden war, wird er unvermittelt zum Kostenpunkt.
Mehr lesenAltersheim, Unterkunft für mittellose Bürger – oder doch Erziehungsheim? Das Bürgerasyl in Wald diente vielen Zwecken.
Mehr lesenMit 18 Jahren kam Nelly Leemann in ein Heim. Die Behörden in Stäfa und der Amtsvormund sahen eine sittliche Gefährdung. Ihr Widerstand blieb erfolglos.
Mehr lesenJunge Frauen, die frech auftraten, auffällig gekleidet waren und «Umgang mit Burschen» pflegten, konnten um 1950 die Aufmerksamkeit der Behörden auf sich ziehen.
Mehr lesenHeinrich Bosshard hatte angeblich Schwierigkeiten in der Schule. Mit zehn Jahren wurde er in eine Anstalt versetzt und blieb bis an sein Lebensende versorgt.
Mehr lesenDer Mann galt als «Säufer» und «liederlicher Kerl». Bis zu seinem 46. Lebensjahr wurde er in sechs verschiedenen Anstalten behandelt und versorgt.
Mehr lesenArbeit, Gehorsam und Züchtigung prägten das Leben im Mädchenheim in Stäfa. Hinweise der Mädchen auf Missstände blieben meist folgenlos.
Mehr lesenEine psychiatrische Diagnose hatte für Ida Saaner mehrere Klinikaufenthalte und eine Hirnoperation zur Folge. Sie musste für den Rest ihres Lebens betreut werden.
Mehr lesenDie Fabrikarbeiterinnen in diesem Heim arbeiteten rund um die Uhr. Lehnten sie sich gegen die strengen Bedingungen auf, drohte ihnen eine Versetzung oder Entlassung.
Mehr lesenJosef Quaderer wurde während knapp zwanzig Jahren fünf Mal versorgt, da er finanziell von der Gemeinde Rheinau abhängig war.
Mehr lesenIm Waisenhaus Stäfa bestimmten Arbeit, Kontrolle und Ausgrenzung den Alltag der Kinder. Viele stammten aus armen, aber nicht elternlosen Familien in Stäfa.
Mehr lesenAuf Antrag einer Lehrperson konnten Schulkinder in die «Zürcherische Anstalt für geistesschwache bildungsunfähige Kinder» eingewiesen werden.
Mehr lesenDer Streit um Mathilde Bold zeigt, wie ein Mädchen zwischen Vormund, Mutter und Behörden hin- und hergezerrt wurde.
Mehr lesenDas privat geführte Kinderheim der Schwestern Neukomm in Uster diente der Erziehung von Kindern aus angeblich schlechtem Milieu.
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